
Tourenberichte
Mo 10. März 2025
Skitourentage Zuoz
Skitourentage Zuoz von Montag - Freitag (10. - 14. März 2025)
12 TeilnehmerInnen: Tourenleiter Gilbert Hutter & Roland Schönauer
Hanna Hutter, Helena Sonderegger; Martha Reichmuth; Sonja Tiziani; Irene Schick; Mägi & Armin Eichmann; Thomas Oesch; Jürg Sonderegger; Christof Baumgartner
Gesamtschau:
Geruhsame Fahrt mit der Bahn via Vereina nach Zuoz, schwerbepackt oder mit Rollkoffer hinauf ins Dorfzentrum zum altehrwürdigen Hotel Klarer, wo wir fein riechende Arvenzimmer beziehen konnten. In angenehmen Räumen durften wir jeweils um 07.30 ein üppiges Morgenbuffet und um 06.30 ein feines viergängiges Abend geniessen. Peter Rosenberg hat uns diese schöne Unterkunft mit feinem Essen und netter Bedienung gebucht – ihm gebührt wiederum unser grosser Dank!!!
Wetter: Die Wetterprognosen liessen Schlimmeres befürchten, vor allem gegen Ende der Woche, wir konnten dann aber doch jeden Tag etwas Schönes unternehmen und fanden immer wieder lokale blaue Wolkenlöcher.
Schnee: Die Südhänge trafen wir bis weit hinauf beinahe schneefrei an und erlaubten so nur eine Abfahrt auf den präparierten Pisten, auf der anderen Talseite lag aber genügend und oft auch pulvriger Schnee und konnten wir bei allen drei Touren problemlos bis ins Tal abfahren, Schlusspunkt gerade vor der Beiz mit dem wohlverdienten Bier😉
Lawinensituation: Die fast durchwegs geringe Lawinengefahr erlaubte uns das Befahren auch unberührter und steiler Hänge.
Teilnehmer: Wieder kam eine tolle, aufgestellte Gruppe zusammen, in der viel gelacht und geplaudert, diskutiert und angestossen wurde – herzlichen Dank nochmals allen für die vielen bereichernden Stunden😊
Tagesziele:
Montag: Piz Arpiglia (2765 m) – auf Waldweg langsam ansteigend bis auf die Alp, dichter Nebel und schlechte Sicht; Gruppe teilt sich: die einen fahren ab zum Bier, die andern steigen über Kuppe bis fast zum Gipfel auf; Abfahrt zuerst bei diffusem Licht, dann klart es auf; Apero im Crush Alva
Dienstag: Piz Uter (2907 m) – zuerst gleicher Anstieg, dann hinein in ein schönes Tal bis hinauf zur Furca; Harscheisen für die oberste Partie nötig; oben schöne unberührte Hänge, aber rascher Wechsel der Schneeart und der Lichtverhältnisse erfordert grosse Aufmerksamkeit
Mittwoch: Es-cha-Hütte – da Schlechtwetter angesagt ist, führt uns Roland via Es-cha-Alp auf die «Hütte mit dem feinen Kuchen»; Start verspätet sich wegen Bundesratswahl; geniessen lange Suppen und Kuchen, was sich aber später auf der längeren Querung hinüber zum Skilift mit einem eindrücklichen Furzwettbewerb unserer Frauen rächt😉; erstaunlich gute Abfahrt zum Lift und weiter auf den Pisten
Donnerstag: Piz Murtiröl (2660 m) – mit Bus nach S-chanf und lange auf einem Waldweg bei bezauberndem Schneefall bis zu einem beeindruckenden Lawinenzug, den es zu queren gilt; ab dort gehen wir zu acht weiter und meistern die herausfordernde Steilstufe bei glücklicherweise aufklarendem Wetter; windige Gipfelumarmungen und zuerst schlechte Sicht, dann aber wunderbare Pulverschneehänge; Zusammentreffen der beiden Gruppen im Tal genau vor der Beiz
Freitag: Bever – da für diesen Tag das schlechteste Tourenwetter angesagt wird, führt uns Thomas auf einer langen Wanderung entlang dem Inn via Madulain und La Punt nach Bever und gibt uns interessante Einblicke in seine Arbeit; Bus nach Zuoz und Bahn heim


So 9. März 2025
Isisizer Rosswis 2333 m
Mit geschulterten Skier starteten wir vom Berghaus Malbun, bei schönstem Wetter. Nach ca. fünf Minuten fanden wir genügend Schnee, um die Skier anzuschnallen. Wegen dem stärker werdenden Föhn suchte ich die sonnigen, kleineren Mulden für den Weg zum Glannahüttli. Dort beruhigte sich der Wind. In Absprache mit den Teilnehmer/innen änderte ich das Tagesziel. Neu zog es uns hoch zum Fulfirst- Sattel ca. 2315 m. Oben angelangt genossen wir die Mittagspause sowie die super Rundsicht. Für die Abfahrt suchte wir erst die schattigen dann die sulzigen Hänge. Unterhalb des Glanna- Täli ärgerte uns der Föhn nochmals kurz. Mit Freude zogen wir die Schwünge über den Frühlingsschnee und kehrten zum Abschluss im Berghaus ein. Teilnehmer: Nicole und Marlon vom SAC Kamor, Christos von SAC St. Gallen, Sandra, Vera, Christoph und Roland.








Sa 8. März 2025
Skitouren Sedrun
- Tag: öV-Anreise ab Altstätten nach Disentis. Bevor uns das Alpentaxi nach Mutschnengia brachte, deponierten wir unser Gepäck am Bahnhofschalter. Auf den ersten 200Hm schulterten wir unsere Skier, bevor wir in Stagias den ersten Schnee antrafen. Über Tegia Nova, Plaun Grond erreichten wir nach rund 4 Std und 1200 Hm den Gipfel des Piz Pazzola. Es blies ein recht kräftiger Föhn, welcher uns rasch in die Abfahrtsspur im windgeschützten Nordhang “trieb”. Dort überraschten uns die immer noch guten Schneeverhältnisse. Je tiefer wir uns befanden, desto grüner wurde es. Auf ca 1400 m Höhe war es endgültig fertig… nach einem kurzen Fussmarsch standen wir vor dem bestellten Alpentaxi, welches und wieder nach Disentis zurückfuhr. Dort bestiegen wir den Zug der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MBG). Sie wird uns in den kommenden Tagen noch ein paar Mal gute Dienste leisten… In Sedrun übernachteten wir im Hotel la Cruna. Wie dann in den weiteren Tagen genossen wir dann die sehr feine Küche und die wohl assortierte Weinkarte.
- Tag: Obwohl es Sonntag war, und wir darum sicherlich nicht alleine unterwegs sein würden, entschlossen wir uns aufgrund der schlechter werdenden Wetterprognosen heute den Pazolastock zu besteigen. Mit der MGB fuhren wir auf den Oberalppass. Wiederum mit “Windunterstützung” bestiegen wir in rund 2 ½ h den Gipfel (700 Hm). Trotzdem wir im Aufstieg immer von Skitourengängerinnen und gänger umgeben waren, fuhren wir (auf einmal?) alleine über Nurschalas Grondas in südöstlicher Richtung nach Milez ab. Auch hier überraschten uns die immer noch guten Schneeverhältnisse. Auf der Passstrasse erreichten wir Tschamut. Ab dort fuhren wir mit der MGB wieder nach Sedrun zurück. Da die Tour doch eher kurz war, genossen einige von uns am Nachmittag das Wellnessangebot im Hotel.
- Tag: Wie erwartet verschlechterte sich über Nacht das Wetter. Vielleicht gab es ja in den höheren Lagen Schnee? Am Nachmittag sollte es dann aber besser sein. Dies veranlasste uns, mit der MGB nach Nätschen zu fahren und auf der Passstrasse nach Andermatt zu kurven. Nach einem Spaziergang durch das Dorf und Mittagessen im Bahnhofbuffet besserte sich wie erwartet das Wetter. Wir konnten sogar die Sonne sehen… Darum nahmen wir wie geplant wieder die Bahn auf die Passhöhe und stiegen auf der Nordseite des Pazolastock bis zu einer Scharte auf 2400 m Höhe auf. Heute waren wir alleine unterwegs und wir konnten unsere eigenen Spuren ziehen.
- Tag: Da der Schnee in den tieferen Lagen immer weniger wird nahmen wir auch am letzten Tag die MGB, um in die schneereicheren Regionen zu gelangen. Ab dem Oberalppass fuhren wir bis nach Milez hinab. Fort fellten wir auf und stiegen über die Camona da Maighels auf den Piz Cavradi 2614 m auf. Dabei überwanden wir 800 hm. (rund 3 Std Marschzeit). Auf der Abfahrt genossen wir die feine Suppe in der Maighelshütte, bevor wir in Tschamut wieder die MGB nach Sedrun bestiegen. Nach einem Zwischenhalt, um das Gepäck abzuholen, fuhren wir anschliessend ins Rheintal zurück
Im Kreise einer kleinen, aber feinen Gruppe durften wir vier tolle und abwechslungsreiche Skitouren geniessen. Dazu trugen das gute Essen, die feinen Weine, spannende Gespräche und die guten öV-Verbindungen bei.








Do 6. März 2025
Höck-Knotenabend
Rechtzeitig auf die mit den steigenden Temperaturen beginnende Klettersaison begrüsste Gian-Marco Hutter die anwesenden Sektionsmitglieder zum Knotenabend-Höck. Nach einigen Informationen aus dem Zentralverband wandten sich die Anwesenden unter Gian-Marcos fachkundiger Anleitung dem fleissigen Üben der verschiedenen Seilknoten zu. Gian-Marco erläuterte den jeweiligen Verwendungszweck, die Vor- und Nachteile und die zur Verfügung stehenden Alternativen. Es wurden hunderte Knoten geknüpft und wieder geöffnet und beim anschliessenden gemütlichen Beisammensein waren sich alle einig: “Wir sind knotentechnisch bestens für die Klettersaison gerüstet.”

So 2. März 2025
Skitour nach Verhältnissen 1800 hm
Östliche Eisentalerspitze 2751m mit Zusatz Aufstieg zur mittleren Eisentalerspitze
Von Langen am Arberg starteten wir um 6.30 auf dem Forstweg, wo anfangs einige kurze Tragestellen zu überwinden waren. Den steilen Anstieg durch die Büsche haben wir mit einer frischen Spur bewältigt. Danach stiegen wir teilweise sehr steil zur östlichen Eisentälerspitze auf und erreichten nach nicht ganz 5 Stunden den Gipgel.
Voller Überraschung trafen bei Aufbruch auch noch Marion und Markus ein. Sie hatten am Vortag die westlichen Eisentalerspitze gespurt. Weil die Bedingungen so gut waren, kehrten sie erneut in das gleiche Gebiet zurück.
Die erste Abfahrt bot uns 700 Höhenmeter besten Pulverschnees – ein echtes Highlight! Anschließend entschieden wir uns für einen weiteren Anstieg in Richtung mittlere Eisentälerspitze bis auf 2400m.
Auch die zweite Abfahrt war nochmals ein voller Genuss. Die Kapfzone durch die Büsche war problemlos zu fahren, und die lange Forststraße zurück nach Langen problemlos mit 4 Tragestellen.
Fazit:
Eine rundum gelungene Tour mit perfektem Schnee, schönen Anstiegen und traumhaften Abfahrten. Die Bedingungen waren durchgehend sehr gut, und die Route bot sowohl landschaftlich als auch skifahrerisch tolle Erlebnisse. Insgesamt 7,5 Stunden, 22 km und 2000 HM. 4 Personen: Hampi, David mit Splitt-Bord, Christoph und TL René








So 23. Feb. 2025
Hohe Matona 1998 m
Wir startete beim Laterns Bad Parkplatz bei “Plusgraden” und bewölktem Himmel. Der Aufstieg erfolgte via Gäfner Wald, Gävis Alpe über den Rücken zum Hochklüsle und weiter zum Schidepot der hohen Matona. Dort machten wir Mittagsrast im Nebel. Für den Retourweg wählte ich die Querung unter dem Hochklüsle zum Gäfner Wald. Nach einem Blick zurück zur (jetzt Nebelfreien) Matona kurften wir runter zum Bach. Wohlbehalten erreichten wir die Autos und machten einen Schlusshalt im “Bädle”.





Sa 22. Feb. 2025
Konditionsskitour 2000 hm+
Mehrgipfeltour ab Furna – Fadeuer, Stelli, Höchstelli, Furner Rothorn, Hochwang, Falsch, Laubenzug, Wannenspitz
Am frühen Morgen trafen wir uns an verschiedenen Punkten entlang der Route – 06:30 in Oberriet, 06:40 in Haag und 06:45 in Buchs, wo wir Jan am Bahnhof abholten. Dank Karl, der uns mit seinem Bus chauffierte, erreichten wir komfortabel unser Ziel: Furna/Hinterberg, von wo aus wir gegen 08:00 Uhr zu unserer langen Konditionstour aufbrachen.
Die Route führte uns über eine Gipfelkette mit insgesamt 2000 Höhenmetern und 20 Kilometern Distanz – eine perfekte Herausforderung für alle, die ihre Ausdauer testen wollten. Der erste Abschnitt zum Fadeuer, Stelle und Höchstelli war begleitet von schönen Wolkenstimmungen. Je weiter wir Richtung Furner Rothorn und Hochwang kamen, desto stärker wurde der Wind. 30km/h Kapuzenmessung. Es gab aber auch Kapuzen, die massen 50km/h… Die Gipfelrast verlegten wir darum kurzum auf weiter unten und freuten uns auf die tolle Abfahrt Richtung “Falsch”. Die Schneeverhältnisse waren gut, doch die oberste Schicht wurde vom Föhn am Vortag etwas aufgewärmt. Zum Glück war sie immer noch weich und liess sich gut durchfahren. Eine Wohltat war dann auch die Windstille in diesem verborgenen Tal: So dass die Mittagsrast sehr ausgedehnt und gemütlich wurde.
Auf dem letzten Anstieg zum Wannenspitz hatte man meinen können, es wäre schon Frühling – immer wieder gabe es apere Stellen. Umso überraschender war dann die vergleichsweise tiefgelegene Nordabfahrt vom Wannenspitz nach Hinterberg: Pulver wow! Die finale Abfahrt zurück nach Furna war ein würdiger Abschluss dieser eindrücklichen Tour.
Fazit: Eine Minimalisten-2000hm-Plus-Tour (2049hm) mit einer großartigen Gruppe und einem gelungenem Mix mit abwechselnden Aufstiegen und lohnenden Abfahrten.
Teilnehmende: René, Hampi, Markus, Karl (Gast), Jan (Gast), Marion
Falls du noch Anpassungen möchtest, lass es mich wissen! 😊
Mehrgipfeltour ab Furna – Fadeuer, Stelli ...
Di 18. Feb. 2025
Abendskitour
Die große Frage vor unserer Abendskitour lautete: Kam nochmals Schnee bis in die Niederungen oder nicht? Je tiefer der Schnee, desto schneller erreicht man den Startpunkt nach Feierabend. Zwar bescherte uns Petrus noch eine kleine Portion Neuschnee, doch in den tieferen Lagen blieb dieser leider nicht lange liegen.
Unsere Tour sollte uns auf den Hurst führen. Geplant war zu fünft loszugehen, doch krankheitsbedingt mussten Markus und David absagen, und Christoph war zu sehr in die Arbeit vertieft. So blieben nur noch Matteo und ich. Wir trafen uns in Sevelen und fuhren den Sevelerberg hinauf – bis dorthin, wo der Schnee begann, oder besser gesagt, soweit wir mit dem Auto kamen. Auf 1123 m war Schluss, und wir starteten unsere Tour.
Unter uns lag eine feine Nebeldecke, während wir langsam in die Nacht hinein aufstiegen. Erst oberhalb der Alp Arina benötigten wir unsere Stirnlampen, denn zuvor spendete das letzte Tageslicht noch genug Orientierung.
Am Gipfel des Hurst angekommen, erwartete uns eine besondere Stimmung: absolute Dunkelheit und Ruhe. Kein Mond zeigte sich am Himmel, und die Lichter aus dem Tal waren durch die dichte Nebeldecke abgeschirmt. So finster war es wohl noch nie auf einer Abendskitour. Matteo, für den Deutsch nicht die Muttersprache ist, verstand mich dennoch bestens, als ich meinte: "s'isch dunkl wia-n-inara Kuah".
Die Schneeverhältnisse waren durchmischt: oben etwas windbearbeitet, in der Mitte pulvrig, und weiter unten zunehmend spärlicher. Dennoch genossen wir unser abendliches Intermezzo in vollen Zügen. Müde, aber zufrieden, kehrten wir nach einer gelungenen Tour zurück ins Tal.
Fazit: Eine kleine, aber feine Tour mit einzigartiger Atmosphäre.
Die große Frage vor unserer Abendskitour ...
So 16. Feb. 2025
Skitour nach Verhältnissen 1600 hm
Gerenspitze 1871m / Hochraukopf 1975m
Die Tour startete um 07:20 Uhr in Bad Laterns. Der Aufstieg zur Gerenspitze (1871m) war gut gespurt und wir erreichten um 09:15 Uhr unseren ersten Gipfel. In der Abfahrt fanden wir noch einige unverspurte Hänge zur Staffelalp (1250m) im besten Powder.
Von dort aus begann der Aufstieg auf den Hochraukopf (1975m), welchen wir um 12:00 Uhr erreichten. Die Abfahrt in Richtung Sünsalp war steil und der Powder war noch besser als bei der ersten Abfahrt von der Gerenspitze.
Ein kurzer dritter Aufstieg führte uns zur Gävisalp, bevor wir die letzte Abfahrt zurück nach Bad Laterns antraten. Die Tour endete mit einer gemütlichen Einkehr im Bädle um 15:00 Uhr, wo wir uns von den 1600 Höhenmetern erholen konnten. Eine sehr schöne Tour in der Region.








Sa 15. Feb. 2025
Tourenleiter Weiterbildung Skitechnik
Unsere Gruppe von neun Personen – allesamt Tourenleitende und/oder Vorstandsmitglieder – machte sich auf den Weg nach Davos für einen lehrreichen Freeridetag. Das Wetter spielte mit, und die Bedingungen versprachen einen grossartigen Tag im Tiefschnee weshalb wir nicht ganz alleine waren an der Gotschnabahn.
Neben dem Fahrspass stand auch das Techniktraining im Fokus. Wir arbeiteten an einer stabilen Grundposition mit zentralem Oberkörper und den Händen stets vor dem Körper und hüpften durch den Pulver als ob es ein Trampolinpark wäre und analysierten unsere fahrten im Video.
Trotz der konzentrierten Umsetzung der Tipps blieben ein paar Stürze nicht aus - zum Glück verliefen alle mehr oder weniger glimpflich, und am Ende des Tages konnten wir nicht nur viele Schwünge im Tiefschnee, sondern auch wertvolle Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.
Ein rundum gelungener Tag in den Bergen! Danke Kevin!
Tourenbericht: Gian-Marco






Di 4. Feb. 2025
Abendskitour
Nachdem die Tour leider zweimal verschoben werden musste, wurde dies zum Glücksfall: es hatte zwar nicht mehr viel neuen Schnee, dafür war das Wetter hervorragend! Zu dritt starteten wir im Buchser Malbun zum Feierabendausflug – noch war es hell! Wir beobachteten wie die letzten Sonnenstrahlen an den Dreischwesetern von den ersten Lichtern im Tal abgelöst wurden und genossen die Ruhe am Berg. Anstatt zum Sisitzpass oder zum Glannahüttli zog es uns heute zum Fulfirst Sattel hoch. Dort verdrückten wir ein paar Schneekugeln (Raffaellos) mmmmmhhhh… und richteten uns für die Abfahrt. In rassiger Abfahrt ging es – immer rechtshaltend dem Glännlichopf entlang – fast immer in der Falllinie bis zur Forststrasse (die, Richtung Alvier) und von dort querend zurück zum Parkplatz!
Ein wunderbar, spritziges und rassiges Abendtüürli – ein wunderbares Gefühl beim Einschlafen! Dabei waren: David, Markus, Marion





So 2. Feb. 2025
Skitourentage Bivio
Skitourentage Bivio von Sonntag - Donnerstag (2. - 6. Februar 2025)
12 TeilnehmerInnen: Tourenleiter Thomas Oesch & Gilbert Hutter
Hanna Hutter, Helena Sonderegger; Prisca Roosemalen; Priska Gräzer; Hanspeter Nüesch; Brocker Heinz; Andreas Hanns; Hansruedi Künzler; Daniel Ludwig; Roger Wild
Gesamtschau:
Besammlung auf Autobahnraststätte Werdenberg um 8.00 Uhr, Fahrt mit 3 PWs direkt zum Hotel Post in Bivio.
Peter Rosenberg hat uns wieder eine schöne Unterkunft mit feinem Essen und netter Bedienung gebucht – ihm gebührt unser grosser Dank!!!
In der urgemütlichen Bündnerstube geniessen wir jeweils um sechs unseren Apero und zweimal einen musikalischen Abend mit gemeinsamem Gesang, Thomas‘ und Gilberts Gitarren und Rogers Flöten oder Bluesharp.
Wetter: Auf der Hinfahrt ab Chur wolkenfrei, auf der Heimfahrt ab Tiefencastel wieder Nebel – 5 Tage blauer Himmel mit grandioser Fernsicht - besser ist nicht möglich!!!
Schnee: Glücklicherweise fiel in der Vorwoche bis 1m Neuschnee im Tourengebiet, genügend auch ab Dorf. In tieferen Lagen meist fantastischer Pulverschnee, an exponierten Gratlagen bisweilen windgepresst.
Lawinensituation: Gefahr von Gross ein paar Tage zuvor stetig sinkend auf Mässig bis Gering, so war ein gefahrenloses Befahren auch unberührter und steiler Hänge möglich.
Gruppen: Thomas führt stets die schnellere Gruppe, Gilbert die gemächlichere, bei unseren Tageszielen treffen wir uns aber wieder.
Tagesziele:
Sonntag: Roccabella (2730 m) – Abmarsch 10.30 ab Bivio (1770 m); 14.45 auf Gipfel, herrliche Pulverschneehänge; 16.00 Zimmerbezug Hotel
Montag: Piz Scalotta (2991 m) – Abmarsch 8.30; via Crap da Radons hinein ins lange Tal; Thomas’ Vierergruppe besteigt den schneearmen Gipfel zu Fuss, Gilbert und 3 Frauen beglücken sich mit fantastischem Pulverschneehang; gemeinsame Talabfahrt nach Stalveder oft abwechselnd prächtig oder grässlich; Postauto um kurz vor 15.00
Dienstag: Piz dal Sasc (2733 m) – Abmarsch 8.30 Richtung Motta da Sett; spontane Zieländerung wird belohnt durch majestätische Rundumsicht ins Bergell und Oberengadin bis zu den Kreuzbergen; grandiose, teils unverspurte Pulverschneehänge lassen uns jauchzen und Thomas’ Gruppe nochmals zum Lunghin-Pass (Triple-Wasserscheide!) aufsteigen; um 15.00 wieder beim wohlverdienten Bier
Mittwoch: Pkt. 2848 – Thomas’ Ruhe- und Massagetag, darum nur kurze Tour, die dann aber auch die üblichen 6 h dauert 😉Um 9.00 mit Skilift bis Mittelstation (2198 m); auf eigener Spur östlich unter Mot Scalotta in Richtung Piz Turba, dann nordwestwärts bis Grat mit Blick auf Juf; über teils sehr steile Hänge mit grandiosem Pulver oder windgepresstem Schnee abenteuerlich durch das wilde Valletta da Beiva zur Talstation in Bivio
Donnerstag: Ziteil (2428 m) – nach herzlichem Abschied Fahrt mit vollbepackten Autos via Salouf zum Hof Del (P 1317 m); Abmarsch 9.30 für Tour um den Piz Toissa; lange sanft ansteigend auf Waldweg, nach längerer Pause steiler zur Pilgerkirche Ziteil, Mittagsrast bei wunderschöner Bergkulisse; kurzer Aufstieg, dann zuerst windgepresster, unten zunehmend pulvriger Schnee, der uns aufjauchzen lässt, bevor es ca. 4 km auf einem Waldweg rasant ins Tal geht; um 16.00 stossen wir in einer schönen Bündnerstube in Tiefencastel nochmals vor der Heimfahrt auf unser tolles gemeinsames Erlebnis an 😊
Sa 1. Feb. 2025
Säntis 2502 m /NEU Alvier 2335 m
Der Säntis ziert sich!
Aufgrund etwas schwieriger Lawinenverhältnissen aber noch mehr aufgrund der Tatsache dass unterhalb von 1200MüM der Schnee in den vorangegangenen Tagen eine vernichtende Niederlage gegenüber Föhn und Regen erleiden musste, haben wir kurzerhand unsere Tour in Richtung Alvier verschoben.
Mit "wir" ist ein Teil der AI Fraktion des SAC-Rhein gemeint, dass heisst Jessica, Jan und Adrian.
Um gut 7 Uhr starteten wir bei beinahe wolkenlosen Himmel in Richtung Fulfirst, dessem Weg wir aber nur bis zur Glanna folgten. Von dort aus konnten wir die ersten Spuren in Richtung Altsäss ziehen. Unterhalb des Altsässobersäss sind wir dann in Richtung Alvier aufgestiegen.
Als zweite Gruppe erreichten wir bei zunehmendem Föhn den Gipfel des Alviers. Dort genossen wir die traumhafte Aussicht, bis uns der stürmische Wind aber alsbald wieder vom Gipfel vertrieb. Nach einer ausgiebigen Rast an windgeschützter Stelle waren wir bereits um die Mittagszeit wieder zurück am Buchser Malbum, wo wir die sehr schöne Tour mit einem kleinen Einkehrschwung abschlossen.








Sa 1. Feb. 2025
Sulzfluh 2817 m (3. Versuch)
Wir konnten wiedereinmal eine Wunderbare Tour durchführen die Details wie immer in den Fotos








Sa 25. Jan. 2025
Stelli 2111 m, Fadeuer 2057 m
Sonniges Wetter, genügend Schnee schon ab dem Parkplatz Hinterberg ob Furna (1405m), weiter Rundumblick in die grandiose Bergwelt, einige unverfahrene Pulverschneehänge und elf angenehme Tourengänger – was will man da noch mehr?! Unsere redselige und energiegeladene Jungmannschaft lassen wir schon bald zu viert losziehen, damit sie den Stelli gleich zweimal besteigen können. Wir älteren Semester ziehen gemächlich unsere Spur unter dem Fadeuer durch hinauf zum Stelli, geniessen Aussicht und Picknick und dann eine unerwartet schöne Abfahrt über jungfräuliche Hänge, die uns manchen Jauchzer entlockt. In weiten Schleifen steigen wir wieder auf zum Fadeuer, wo dann nach unserer Rast die Jungen wieder zu uns stossen. Die Abfahrt zeigt sich variantenreich: Schöner Pulver wechselt sich ab mit verfahrenen Hängen und abenteuerlicher Waldabfahrt. Nach 5-stündiger Tour mit gut 1000 Höhenmetern stossen wir kurz nach zwei schon im Restaurant Hochwang auf die gelungene Tour an.




Sa 25. Jan. 2025
Konditionsskitour 2000 hm+
Aufgrund der stürmischen Wettervorhersagen fiel die Wahl der Tour auf ein Gebiet, das zur Zeit genug Schnee hat, weniger windexponiert ist, windgeschützte Wechsel/Pausen erlaubt und mit nordexponierten Abfahrten aufwarten kann: das bewährte Ascharina-Tal. Die kleine Gruppe, mit zwei Gästen, startete in Litzirüti mit dem Eggberg im Visier. Bald schon waren wir oben, genossen die spezielle Wetterstimmung und machten uns bereit für die Abfahrt zur Vordersäss. Dort nahmen wir den Aufstieg zum Jägglischhorn unter die Felle. Nach einem kurzen Schnappshalt im Fürggli, gabs Krömli von Martina für alle auf dem Gipfel. Es wartete eine rassige Abfahrt zur Ascharinaalp auf uns. Immer wieder fanden wir schönen Pulver (zwischendurch spürte man auch die alten Spuren unter dem Neuschnee) Wir wähnten uns noch immer alleine im Gebiet und langsam lugte auch die Sonne hervor – ein deutliches Zeichen, dass die kürzesten Tage definitiv vorbei sind. Diese friedliche Stimmung und die gefühlte Einsamkeit genossen wir. Nach dem mittlerweile 4. Fellwechsel zogen wir Richtung Nolla. Und da sahen wir sie dann: die grosse Gruppe vor uns! Mit zügigem Pace passierten wir die Skitouren-Kollegen und peilten den namenlosen Punkt zwischen Nolla und Sasser Calanda an: Hier eine tolle Szenerie und schönste Aussichten in super Gesellschaft! Mit einer kurzen Querung nach rechts/Osten powderten wir dann die Calanda-Hänge runter, fern ab der grossen Gruppe und waren bald wieder alleine. Zurück bei der Hindersäss der Aschariner Alp wartete der vierte und damit letzte Aufstieg des heutigen Tages auf uns: Auf zum Hasenflüeli! Nachdem an diesem Tag wohl die meisten schon vor uns auf dem schönen Hasenflüeli waren, hatten wir auch diesen Gipfel für uns – so ein schönes, alpines Gipfeli zum Abschluss. Dann noch eine Querung nach Osten, ein letzter (siebter) Fellwechsel und dann Ab-die-Poscht! Geile Abfahrt ins Gafiatal und spassiger Abschluss in lustigem Auf und Ab zurück nach Litzirüti!
Die Bilanz der Tour: 2130hm, 21km, 550hm/h, verstrichene Zeit: 5h55min, Zeit in Bewegung: 5h10min, (= 45min für 7 Fellwechsel, Schnaps, Krömli, Frolic, Tee), 4 Gipfel, Super Stimmung, Sonnenschein und tolle Freundschaft!
Mit dabei waren René, Markus, Martina, Rainer, Marion.








So 19. Jan. 2025
Steingässler 2250 m, ab Schönhalden
Bei perfektem Wetter haben wir uns alle um gut 8 Uhr bei der Talstation Schönhalden eingefunden.
Billetart: Schönhalden retour!
Es brauchte keinen zweiten Blick auf die 3cm dicke Schneedecke für die Entscheidung, dass wir vom Berggasthaus Schönhalden aus auch auf dem Rückweg die Seilbahn benutzen werden.
Nach einer kurzen Wartezeit an der Talstation und der Anmietung eines Paares Skistöcke (als Vertretung der zu Hause vergessenen) sind wir kurz nach Sonnenaufgang in gemütlichen Tempo in Richtung Steingässler losgezogen.
Beim Aufstieg haben uns Sonnenschein und windstille Verhältnisse begleitet, nur auf den letzten Metern kam ein wenig Wind auf.
Das grösste Risiko war also definitiv der Sonnenbrand!
Nach einer längeren Pause auf dem Steingässler konnten wir alle die teils pulvrige, teils schon sulzige Abfahrt nach Schönhalden geniessen, dies auch aufgrund des auf dem Gipfel verabreichten Appenzeller Dopingmittels.
Den Abschluss machte der gemütliche Einkehrschwung im Berggasthaus Schönhalden.







Sa 18. Jan. 2025
Kamor 1751 m /NEU Hoch Camatsch 2212 m
Da es am Kamor zuwenig Schnee hatte, fuhren wir in die Flumserberge. Von Tannenhein ging es weiter zu den Alpen Prod, Panüöl und Fursch. In zwei Gruppen zogen wir weiter nach Süden, dem Wissmeilen entgegen. Herzliche Dank an Paul für deinen Einsatz als Co-Leiter. Dort in den schattigen Hängen hofften wir, noch etwas unversputen Neuschnee zu finden. Wegen des stärker werdenden Windes und der fortgeschritenen Zeit war bei den Schafläger (ca. auf 2200m) Schluss. Nach einer kurzen Pause wedelten wir runter zur Alp Fursch. Nach einer Stäkung aus der Alpküche mussten die Felle nocheinmal aufgezogen werden um zur Alp Panüöl zu gelangen. Dann folgte die lange Abfahrt, der Aufstiegsroute zurück, zum Auto. Fotos: Christoph und Roland




Di 14. Jan. 2025
Vollmondskitour
Kurz vor 18.30 starteten wir beim letzten Parkplatz am Grabserberg. Die ersten paar Meter Richtung Gamperney müssten die Skier getragen werden, da der Schnee noch etwas knapp war. Danach ging es eher zügig hoch zur Gamperney und weiter Richtung Chapf. Die Abendstimmung war toll und dank dem Vollmond könnte man die Stirnlampe sogar abstellen. Oben angekommen waren erholten wir uns etwas vom Aufstieg, machten einige Fotos und bereiteten uns für die vielversprechend Abfahrt vor. Erstaunlicherweise war der Schnee noch fast so pulverig wie am Sonntag, wo ich die Tour mit Kollegen rekognoszierte. Alle hatten ihren Spass an der Abfahrt und könnten noch eigen lines bis zur Gamperney ziehen. Die gemütliche Skihütte ist Dienstags leider geschlossen, daher ging direkt zurück zum Parkplatz. Schön war es :)
Dabei waren: David, Marco, Jürg, Lars, Michael, Simon, Roger, Christoph und ich Alena




So 12. Jan. 2025
Anfängerskitour mit Fabian
Wir konnten die Skitourensaison mit einer Wunderbaren Skitour starten die Einzelheiten wie immer in den Bildern








Sa 11. Jan. 2025
Lawinenübung für Fortgeschrittene auf Skitour
Mit 30 wissensbegierigen Teilnehmenden machen wir die Tour in kleineren Gruppen richtung Hanenspil um dort die Lawinenübungen zu absolvieren. Wetter und Schneeverhältnisse eigenen sich wunderbar um danach weiter zu ziehen und gruppenweise wunderschöne Hänge zu finden. Ob Rosswies, Glannachopf, Glännlichopf oder namelose abfahrten – alle haben etwas passendes gefunden :)
Mit 30 wissensbegierigen Teilnehmenden machen w ...
Sa 11. Jan. 2025
Skitour für Einsteiger - Fadeuer 2025 müM
Alle Teilnehmer fanden sich pünktlich am Parkplatz Stark ein. Nach ein paar Worten zur Tour und Bekanntgabe der drei Tagesziele: 1) jeder hat mit dem LVS eine Suche gemacht 2) das Material aus seinem Rucksack wird den übrigen Teilnehmern gezeigt 3) wir machen eine schöne Spur im Aufstieg (mit einer Spitzkehre) wurde eine Materialkontrolle (“Habt ihr alle die Fells eingepackt? Und das LVS ist auch dabei?”) durchgeführt. Danach fuhren wir mit zwei Auto’s nach Furna Hinterberg. Die Strasse war aufgrund der in der vergangenen Nacht gefallen Schneefälle noch etwas tückisch. Doch dies versprach uns auch Neuschneeverhältnisse… In zwei Gruppen stiegen wir über die Zizeser Alp (beim Untersäss “Vorstellung des Rucksacks”, beim Obersäss “LVS Suche”) zum Fadeuer auf. Dabei legten wir eine eigene Spur, welche auch die eine oder andere Spitzkehre beinhaltete, an. Auf dem Gipfel war es erstaunlicherweise windstill. Voller Erwartung und mit mehr oder weniger positiven Erwartungen «auf was dann kommen mag…» kurvten wir dann den Gipelhang und weiter zu den Autos zurück. Den ganzen Tag durften wir das mystische Wetter (der Nebel lichtete sich einmal mehr, dann weniger) und die Top-Schneeverhältnisse geniessen. Beim “Einkehrschwung” im Quadära-Beizli erzählten wir uns gegenseitig unsere Eindrücke und positiven Gefühle, welche wir in den vergangenen 5 Stunden erleben durften. Alles in allem war es ein tolles Erlebnis für die Einsteiger in das Skitourengehen und die beiden Tourenleiter.








Do 9. Jan. 2025
Höck - LVS Refresher mit Urs Rodighiero
HKO begrüsst die 41 anwesenden Sektionsmitglieder infolge Pensionierung des Wirtepaares ein letztes Mal im «Schützenstöbli» des Restaurants Schützenhaus zum Höck. Er gibt einen Einblick über die letzten Sektionstouren und begrüsst die drei Neuanwesenden Doris, Rita und Jonas.
Im Anschluss hielt Urs Rodighiero ein spannendes Referat zu den LVS. Neben der geschichtlichen Entwicklung wurde insbesondere der Funktionsweise der Geräte Beachtung geschenkt und die damit verbundenen klassischen Bedienfehler hingewiesen. Zu diesen gehören nicht eingehaltene Abstände im Such- und Sendemodus zu elektrischen Geräten. Während das Smartphone schnell genannt wird, gehören elektrische Heizhandschuhe zu den gerne vergessenen Elementen. Weiter wurden für den Ereignisfall die Verhaltens- und Suchkonzepte «Von hoher Flugebene bis zur Feinsuche» repetiert. Urs schloss den Vortrag mit einer Umfrage, was für Geräte von den Anwesenden verwendet werden - erfreulicherweise war niemand in der Runde, der noch ein veraltetes 1- oder 2-Antennengerät verwendet. Alle anderen Sektionsmitglieder sind damit auch aufgerufen, diese zeitnah durch ein aktuelles Gerät zu ersetzen. Abschliessend rief er nochmals allen in Erinnerung, dass aller Fortschritte in der Technik und der Suche zum Trotz, das Vermeiden eines Lawinenunfalls stets die absolut anzustrebende Variante darstellt.
Bilder: Hans Koller


Mo 30. Dez. 2024
Vorsilvestertour - Stelli/Fadeur
Aufgrund des sonnigen Wetters und der guten Schneeverhältnisse fuhren 14 Skitourengänger noch im Dunkeln im Rheintal in Richtung Furna Hinterberg (1405 müM) ab. In zwei Gruppen stiegen wir über die Zizerser Alp zum Stelli (2111 müM) auf. Nach einer Rast erwartete uns für die ersten rassigen Schwünge der fast unverspurte Osthang. Nach rund 200 Höhenemeter Abfahrt fellten wir wieder auf und stiegen zum Fadeuer (2058 müM) auf. Dabei konnten wir live eine Windenrettung der REGA, welche im Gipfelhang stattfand, mitverfolgen. Dies mahnte uns, dass auch wir die Abfahrt vom Fadeuer bis zum Obersäss mit Bedacht angingen. Wie es die Tradition der Vorsilvestertour “vorschreibt” erwartetete uns dort in feiner Apéro. Danach noch ein paar Schwünge durch den Wald bis zum Parkplatz und schon fanden wir uns auf der sonnigen Terrasse vom Quadera-Beizli ein. Dort genossen wir, bis die Sonne sich hinter dem Höchstelli verabschiedete, das feine Essen und die Gesellschaft und Gespräche im Kreise der tollen Gruppe. Nach 16.00 Uhr erreichten wir dann wieder das neblige Rheintal. Total rund 900 Höhemeter und ca 3 1/2 Stunden Aufstieg, die gleiche Anzahl Abfahrten bei Pulverschneeverhältnissen.








Sa 14. Dez. 2024
Skitour in der Region
Die Wetterprognose war nicht besonders gut, doch ganz nach dem Motto: “mer sind doch nöd us Zucker”gingen wir trotzdem. Es ging ins Buchser Malbun von wo aus wir zu zweit um ca. 8 Uhr auf dem fast leeren Parkplatz starteten. Bei angenehmen Temperaturen und erstaunlich gutem Wetter ging es für die noch junge Skitourensaison zügig hoch zum Isisizergrat, kurz hinab und nach etwas mehr als 2 Stunden erreichten wir die Isisizer Rosswis. Die Abfahrtsmeter bei einem sehr abwechslungsreichen Schneedeckenaufbau konnte ich nur teilweise geniessen. Das Wetter zog sich immer mehr zu, daher entschieden wir uns gegen einen zweiten Gipfelanstieg, daher waren wir bereits kurz vor dem Mittagessen zu Hause. Persönliches Fazit: bestmögliches Samstagmorgenprogramm:)
Dabei waren: Roger S. und Alena K.



Sa 7. Dez. 2024
Secret Escapes...
Zu Beginn der Woche durfte man noch auf frischen Powder hoffen, doch gegen Ende übernahmen wärmere Temperaturen das Zepter. Stürmische Winde machten die Tourenplanung zusätzlich anspruchsvoll. Mit der Überzeugung und Hoffnung, dass St. Antönien wie immer hält, was es verspricht, ging es schließlich dorthin. Und gleich vorweg: St. Antönien hat geliefert – wenn auch auf ganz eigene Weise!
Am normalerweise stark frequentierten Parkplatz in Litzirüti herrschte gähnende Leere, und wir waren die Ersten vor Ort. Über eine regenvereiste, tragende Schneedecke führte unser Weg zunächst ins Gafia-Tal. Bald setzte frühwinterliche Stimmung ein, und wir genossen den Aufstieg Schritt für Schritt in Richtung Eggberg. Im oberen Bereich hatte der Wind ganze Arbeit geleistet, und die Rücken waren teils stark abgeblasen. Nach einer kurzen Pause wagten wir die erste Abfahrt, die einiges an Reaktionsvermögen erforderte. Der Schnee war "variabel" – wer die Oberfläche lesen konnte, war klar im Vorteil.
Doch wir wollten mehr: Ein weiterer Aufstieg führte uns auf einen Nebengipfel des Geisstschuggens. Die Abfahrt in den windgeschützten Mulden war ein Highlight und brachte richtig Spaß!
Bei der Alp Säss ließen wir das Saison-Opening natürlich gebührend ausklingen und stießen auf einen gelungenen Start an!
Leider hatte die letzte Abfahrt dann doch noch eine böse Überraschung parat: Aliy stürzte unglücklich in ein Loch, das durch den noch spärlichen Schnee nicht gut gefüllt war. Dabei brach sein Ski! Was für ein Pech – und gleichzeitig, was für ein Glück, dass nicht sein Bein gebrochen oder etwas Schlimmeres passiert ist! Wir hoffen, dass sich der erste Ärger mittlerweile gelegt hat und Aliy das Ganze bald nur noch als eine außergewöhnliche Tour in Erinnerung behält.
Schön wart Ihr alle dabei – Michael, Andreas, Alena, Jessica, Simon, Tobias, Aliy, Marion








So 17. Nov. 2024
Höhlentour
Um 7.30 geht es richtung St. Antönien, bei Temperatur knapp unter dem Gefrierpunkt starten wir sieben unterhalb der Alpenrose, vorbei am Partnunsee, über die Karrenfelder der Gruoba hinauf zur unteren Seehöhle. Nach dem erkunden dieser Höhle ging es hinauf zur Chilchhöhle, die Engstelle machten wir noch vor dem Mittagessen, das wir an der Sonne genossen. Nachher besuchten wir noch die Herrenhöhle. Da wir noch Zeit hatten und wunderbares Wetter herscht, beschlossen wir noch zur Sulzfluh aufzusteigen. Auf dem Gipfel genossen wir die herrliche Aussicht und machten uns anschliessend auf zum Abstieg durchs Gemstobel. Es war eine schöne Spätherbsttour bei herrlichem Wetter und dem ersten Schnee.






Do 7. Nov. 2024
Höck - Referat Werner Heeb Sanierung Kletterrouten
Hans startet den Abend mit Updates aus der Vorstandssitzung und dem Zentralverband. Patrick berichtet von der Tourenleiterweiterbildung und dem Roslawochenende und leitet über zum Programm, das wir mit unseren 40 Tourenleitenden erarbeitet haben. Was bereits von der Tourenkommission abgesegnet wurde, wurde nun auch von den anwesenden Mitgliedern vernehmlasst.
Werner Heeb, Mitglied der Rettungskolonne Sax, lässt uns teilhaben an seiner langen und vertieften Erfahrung als passionierter Kletterroutensanierer in der Umgebung. Er zeigt eindrückliche Bilder von Material, wie es in den Bergen aussieht, wenn es nicht saniert wird bzw. bevor es saniert wird. Auch werden Bilder gezeigt von alten Standards mit verzinktem Bohrmaterial, das rosten kann, und von ganz wilden Ideen Sicherungen am Berg selbst zu basteln. „Muniringe“ halten zwar noch, waren vor allem vor 30 Jahren besonders aktuell, werden aber heute nicht mehr aktiv verbaut, da in vielen Fällen das falsche Seilende abgezogen wurde und das Seil dann klemmte.
Er macht auf die Best Practice aufmerksam, beim Topropen im Klettergarten eigenes Material als Umlenkung zu verwenden, um die Einschneidung des Seils in die Karabiner/Ringe zu verhindern und Seilrisse an abgenutztem Material zu vermeiden. Beim Rückzug mit einem Maillon sollte man sich am besten ein etwas grösseres Maillon leisten, um auch für die nächsten Kletterer den Bohrhaken nicht zu besetzen, die dann nicht mehr anders verwendet werden können (oder am besten gleich einen Schraubkarabiner zurücklassen)
Zum Abschluss gibt es noch kurz eine Erklärung, wie moderne Haken gesetzt werden und dass man ihnen auch vertrauen darf, aber immer ein kritisches Auge auf das Material am Berg werfen sollte!
Die Routensanierung in der Ostschweiz wird mit Freiwilligenarbeit von eastbolt.ch gemacht. Für das Material sind sie auf Spenden angewiesen und hoffen auf etwas Unterstützung von unserer Sektion für diese wertvolle Arbeit! (siehe Twint-Code in den Bildern)




Sa 19. Okt. 2024
Tourenleiterhöck mit Weiterbildung
Frühmorgens um 7 Uhr begann die Weiterbildung Block 1: Samariterkurs BLS-AED-SRC in Widnau. Geübt und repetiert wurden Herzmassage, Beatmung und Defibrillator. Ausserdem wurden die wichtigsten Krankheitsmuster besprochen. Der Kurs war sehr lehrreich und wurde von 21 Tourenleitenden des SAC-Rheins besucht. Nach einem feinen Mittagessen im Grotto von Risottiero Rolf besuchten wir die Basis der Rega 7 in Gossau. Hier lernten wir viele Details zur Helikopter-Rettung.
Bei wechselhaftem Wetter aber dafür bei bester Stimmung brachen wir anschliessend via Pfannenstiel, Bollenwees und Steinmännli zur Rosla auf, um dort die trockene und warme Stube umso mehr zu geniessen. Mit leichter Verspätung begrüsste der Präsident um 17:44 die Anwesenden. Die Tourenchefs gingen die geplanten Touren durch, um das Tourenprogramm für das Jahr 2025 zu vervollständigen. Das darauffolgende musikalische Repertoire war aussergewöhnlich vielfältig und reichte von klassischer Musik über alte Klassiker aus dem Singbüchlein, begleitet durch das Gitarrenspiel von Gilbert. Unser Gourmetkoch Christoph verwöhnten uns dieses Jahr mit einem kreativen Viergänger vom Holzherd! Mmmmh - Herzlichen Dank.
Tausend Dank an Christoph und ebenso an das Rosla Team und natürlich an alle Tourenleitenden, die mit so viel Engagement ein solch aktives und funktionierendes Vereinsleben ermöglichen.
Der Sonntag lud bei bestem Wetter dazu ein, den Alpstein über- oder unterirdisch noch etwas zu erkunden;)
Fotos: Michael Graf





Sa 28. Sept. 2024
Herbstlager JO
Wir konnten dieses Jahr ein Wunderbares Herbstlager in Finale Ligure erleben.
Den genauen Bericht findet ihr wie immer in den Fotos








Sa 14. Sept. 2024
Canyoning Tessin für Fortgeschrittene
Bei zaghaften 5 Grad und einer Schneefallgrenze um 1000m machten sich 13 Leute auf, um die schönen Schluchten im Tessin zu erkunden. Der erste Treffpunkt war die Autobahnraststätte Bellinzona Nord wo erstmals alle Teilnehmer beisammen waren, das Wetter nochmals studiert wurde und das Administrative erledigt wurde. Anschliessend fuhren wir nach Gordevio im Maggiatal. Beim Parkplatz zwischen den zwei geplanten Schluchten fassten wir die Ausrüstung und stiegen kurz darauf zum Einstieg der Schlucht Val di Gei auf. Nach einer kurzen Instruktion durften wir das kühle Nass am ganzen Körper spüren. Mit abseilen, springen, rutschen und abklettern folgten wir dem Wasserlauf Richtung Tal. Beim Ausstieg wurde wie bei einer Bergtour auf dem Gipfel gratuliert. Danach gab es kein Halten mehr, denn das wohlverdiente Mittagessen lockte zu sehr. Nach der Stärkung machte sich ein Teil der Gruppe nochmals auf um zu schauen ob in der Val Grande das Wasser die gleiche Temperatur hat. Zu unserem Erstaunen erreichten wir nach nur 20 Minuten bereits den Einstieg. Nun konnte der Spass abermals von neuem beginnen. Das Highlight war die 28m lange Rutsche ganz am Schluss. Nach dem wir auch diese Schlucht gemeistert hatten spazierten wir gemütlich zu den Autos. Nach einer mehr oder weniger anstrengenden Umziehaktion und als alle wieder trocken angezogen waren fuhren wir zum Zeltplatz, wo der andere Teil der Gruppe uns am reservierten Platz in Empfang nahm. Nach dem Einrichten des Nachtlagers in unterschiedlicher Ausführung (von Deluxe Einzelsuite bis Wurfzelt war alles dabei) liessen wir den Tag bei Chips und Bier nochmals Revue passieren, bevor wir zum Nachtessen gingen.
Nach einer Angenehmen Nacht räumten wir unsere temporären Unterkünfte zusammen und genossen anschliessend das Morgenessen im Restaurant. Frisch gestärkt wurde das neue Ziel Val Cugnasco in der Magadinoebene angefahren. Das Umziehen dauerte nicht allzu lange und wir konnten mit 2 Autos zum Einstieg hochfahren. Nach einem kurzen Fussmarsch waren wir wieder in der Schlucht mit kristallklarem Wasser. Nun hiess es abermals abseilen, rutschen, springen und abklettern. Zwischendurch machten wir an einer sonnigen Stelle Mittagspause und verspeisten unser Proviant. Danach hiess es nochmals volle Konzentration für den Schlussteil. Beim Ausstieg wurde das obligate Gruppenfoto verewigt, gratuliert und die ganze Gruppe hatte ein grosses Lachen im Gesicht auf dem Weg zum Auto. Der Rest ist kurz erzählt, Umziehen, Auto holen, Abschlussdrink, heimfahren. Immerhin hatte es Zuhause 10 Grad mehr als bei der Abreise aber immer noch 13 Grad weniger wie im Tessin. Somit war dieses Wochenende rundum gelungen mit einer tollen Gruppe, super Wetter, kompetenten Guides, einer super Organisation und natürlich Unfallfrei :-)
Und damit es niemand vergisst, nach der Rückkehr galt es die Neoprenanzüge und die ganzen Canyoningsachen zu waschen damit sie wieder bereit sind für die nächste Tour (e cheibe Büez)








Do 5. Sept. 2024
Höck - In der Mönchskutte auf die höchsten Berge
Am Septemberhöck durften wir erneut Meindrad Gschwends Erzählungen lauschen. Sein enormes Wissen ist jedes Mal von Neuem beeindruckend. Dieses Mal handelte das Referat anlässlich des 200 Jahr Jubiläums der Tödi-Erstbesteigung von Pater Placius a Spescha. Der Tödi gehörte zum ersten Exkursionsgebiet des SAC, bevor die 4000er in Angriff genommen wurden. Die Grünhorn-Hütte war gar die erste Hütte. Heute wird sie nicht mehr zur Übernachtung genutzt, sondern als Museum.
«Wie die Glätscher krachten, ergözte mich mehr als alle Musiken dieser Welt.»
Ohne Pickel, ohne Hütten, dafür mit Steigeisen und Mönchskutte trieb Pater Placius a Spescha vom Kloster Disentis die Besteigung des Tödi vor 200 Jahren voran.
Zu der Zeit startete in Frankreich die Aufklärung, gleichzeitig war das Alpengebiet noch sehr fremd. Durch die Aufklärung aber stieg das Interesse an den hohen Gipfeln. Die Höhe der Berge interessierte die Wissenschaftler.
Spescha wuchs als Bauernjunge im Bündner Oberland auf und trat später in die Klosterschule in Einsiedeln ein. Die Bergwelt war ihm so schon von Anfang an nahe. Ihn faszinierten die hohen Gipfel, nicht die sportliche Herausforderung. Er beschäftigte sich mit Lawinenkunde, Glaziologie, Kartenherstellung, Pflanzen und Steinen. Durch geflissentliches Buchführen und Briefaustausch erlangte er einen guten Ruf unter Naturforschern.
Ein herzliches Dankeschön an Meinrad für die spannenden Ausführungen.


Sa 24. Aug. 2024
Tour des Muverans
Am Samstag fahren wir per ÖV in eine Ecke der Schweiz, die wohl vielen wenig bekannt ist. Am Lac de Derborence (Wallis), unserem Start zur mehrtägigen Tour, liegt gerade auch unsere Unterkunft.
Sonntag: Zwar trocken aber immer im Nebel wandern wir zur waadtländischen Alpage La Vare. Vor dem Nachtessen wird der traditionelle Apero-Vare offeriert.
Montag: Der Nebel will nicht weichen, dafür ideale Wandertemperatur. Wir entscheiden uns für einen kleinen Umweg durch das Trou à l’Ours (Bärenloch) – schlank genug sind wir ja. Für die tolle Sicht zum Genfersee und ins Mont Blanc Massiv in der Cabanne de la Tourche müssen wir aber noch bis zum nächsten Morgen warten.
Dienstag: endlich das versprochene sonnige Wetter. Über den Col du Demècre wechseln wir wieder vom Waadt ins Wallis. Immer den Blick in die Walliser und französchen Hochalpen, wandern wir heute zur Cabane de Fenestral auf dem gleichnamigen Pass mit herrlicher Aussicht. Wir steigen noch zum Grande Dent de Morcles, mit 2969m ein Fast-Dreitausender, auf. Hier sichen wir auch ein Steinbockrudel.
Mittwoch: Abstieg nach Ovronnaz, mit dem Postauto hinunter ins Tal und mit SBB wieder in die Nordschweiz.
Zwar nur zu zweit – dabei war Hansruedi Künzler – hatten wir tolle, stressfreie 5 Tage.








Mo 19. Aug. 2024
Biken im Berner Oberland
Erster Tag: Aufgrund der schlechten Witterung am Sonntag, 18. August mussten wir die Tour um einen Tag kürzen. So fuhren wir am Montagvormittag, 19. August mit dem öV nach Luzern-Meiringen. Das Wetter “meinte” es nun wieder besser und wir fuhren ohne Regen die 800 Hm von Meiringen bis zum Hotel Rosenlaui auf. Dafür benötigten wir zwei Stunden. Danach genossen wir das Bier, die Gastfreundschaft und das sehr feine Nachtessen im Hotel Rosenlaui.
Zweiter Tag: Das Wetter für die kommenden zwei Tage besserte sich nun endgültig. Der Aufstieg zur Grossen Scheidegg (600 Hm) war darum ein angenehmer Einstieg. Danach führte uns ein Supertrail zum First, wo wir uns “auf einmal” inmitten der Touristenscharen befanden. Diese begleiteten uns bis zum Bachsee. Ab dort lichteten sich die Reihen der Wanderer wieder merklich. Auf der Gärstegg (2552 müM) erreichten wir den höchsten Punkt unserer diesjähriger Biketour. Auf dem schwarzen Trail bis zur Bussalp benötigten unsere gesamte Konzentration, damit wir von grösseren Stürzen verschont blieben. Im Restaurant stillten wir unseren Hunger, bevor wir über Strahlgässli, Dirrenberg unsere Unterkunft in Grindelwald, die Jugendherberge, erreichten. In der alten Post genossen wir das sehr feine und reichhaltige Nachtessen. (30 Km Distanz, 1600 Hm Aufstieg, ca fünf Stunden Fahrzeit)
Dritter Tag: Kurz vor acht Uhr fuhren wir zum Start den Wanderweg von der Jugi bis Grindelwald Grund ab. Dort begann die 1100 Hm Aufstieg bis zur Kleinen Scheidegg. Nach etwas mehr als 2 ½ Stunden erreichten wir dann das erste Etappenziel unseres heutigen Tages. Der Nebel verzog sich nun und wir konnten das Berner Oberländer 3-Gestirn (Eiger, Mönch und Jungfrau) aus nächster Nähe bewundern. Ein toller Trail führte uns zur Rinderhitta. Dies war dann auch der höchste Punkt (2138 müM) des heutigen Tages. Dort hiess es die Schoner anziehen und auf dem Wanderweg den berühmten Hundschopf zu bezwingen. Fast nur auf Trails erreichten wir dann über die Chiematten, Millerboden, Stalden Wengen. Ohne Pause fuhren wir dann wieder auf der offiziellen SchweizMobil-Route nach Lauterbrunnen hinab. Dort erwarteten uns wiederum einen “Haufen” Touristen. Trotz allem fanden wir einen sympathischen Imbiss, wo wir mit einer Pizza unseren Hunger stillten. Nach mehr als einer halben Stunde fuhren erreichten wir anschliessend Interlaken. Nach einem Bier bestiegen wir den IC, welcher uns direkt nach Romanshorn brachte. Danach war es dann nur noch ein “Katzensprung” ins Rheintal. (ca. 40 km Distanz, 1300 Hm Aufstieg, rund fünf Stunden Fahrzeit).
Einmal mehr durften wir gemeinsam eine tolle Biketour mit einem überaus hohem Singletrailanteil geniessen. Dies ohne Schäden «an Mensch und/oder Maschine»…😉








Sa 17. Aug. 2024
Canyoning für Einsteiger
Wir besammelten uns um 7.00 Uhr beim Platten Stark. nach einer kurzen Info fuhren wir mit den Autos und dem Material zu unserem heutigen Ziel der Kobelach Schlucht. Die Tourenleiter hatten im Vorfeld bereits den Wasserstand und das Wetter genauestens studiert, damit während der Tour keine unliebsamen Situationen entstehen. Beim Parkplatz angekommen fassten wir den Anzug (ohne Krawatte) und das restliche Material. Nachdem alle schick angezogen waren wagten wir uns in Richtung Wasser. Nach einer kurzen Instruktion ging es bereits los mit dem ersten Abseiler in die kühle Schlucht. Es Folgten in spannender Abwechslung Abseilen, Sprünge und Rutschen. Zwischendurch machten wir eine Pause um unsere Energiereserven wieder aufzuladen bevor es ans Finale mit einem 7m Sprung ging. Diesen probierten wir natürlich gerade Mehrmals aus. Nach dem Gruppenfoto entledigten wir uns einem Teil der Ausrüstung und liefen zurück zum Auto. Kaum losgelaufen begann es auch schon leicht zu Regnen, dies war in unserer Ausrüstung jedoch kein Problem sondern eher Angenehm zum Laufen im Gegensatz zu den Wanderern und Velofahrern, welche den Regen nicht so schätzten. Beim Auto angekommen hörte der Regen auf und wir spülten noch unsere Sachen im Bach aus. Trocken Angezogen stillten wir noch unseren Durst und Bärehnunger im Schnitzelbär und tauschten unsere Erinnerungen aus, bevor wir wieder nach Hause gingen und die Tourenleiter das Material wieder bereit machten für die nächste Tour. Vielen Dank an die Teilnehmer und die Tourenleiter für die tolle Tour in einer für die Alpinisten nicht so ganz gewohnten Umgebung.








So 28. Juli 2024
Grenzwanderung 11, Vom Nufenenpass zum Grimselpass
Datum: Samstag, 27. Juli bis Donnerstag 1. August 2024
TL : Peter Rosenberg und Roland Städler
TeilnehmerInnen: Monika, Andreas, Heinz und Edith, Mägi , Armin, Maria und Michael, Thomas, Helena, Jürg, Erika, Roman
Techn.TB Samstag, 27. Juli: T 2-3; Altstätten Bhf - St. Gallen - Arth Goldau - Airolo - All'Aqua (1613m) - San Giacomo (2225m) - Corno Gries Hütte (2336m) - Übernachten. Dauer: ca. 4 Std., Aufstieg 870m, Abstieg 150m, Horizontaldistanz 8.5 km.
Sonntag, 28. Juli 2024: T 3; Corno Grieshütte (2336m) - Wanderung über den Griespass (2487m) - am Lago die Morasco vorbei (1815m) (westseitig) - über den Passo di Nefelgiù (2583m) zum Rifugio Margaroli (2194m). Übernachten. Dauer:7 Std., Horizontaldistanz ca. 16.5 km. Aufstieg 1140 hm / Abstieg 1290 hm.
Montag,29. Juli: T 3; Rifugio Margaroli (2194m) - Scatta Minoia (2599m) - Punta della Scatta (2720m) - Alpe Forno inferiore (2220m) - Albrunpass (2408m) - Binntalhütte (2275m) - Übernachten. Dauer: 5 Std. Aufstieg: 780 hm, Abstieg 710 hm, Horizontaldistanz: 9.5 km.
Dienstag, 30. Juli; T3; Binntalhütte (2275m) - Albrunpass (2408m) - Alpe Forno inferiore (2220m) - Alpe della Satta (2200m) - Alpe della Valle 2070m) - Alpe Sangiatto (2010m) - Corte d'Ardui (1760m) - Crampiolo (1767) - Lago della Streghe (1770m) - Rifugio Castiglioni (1520m). Übernachten. Dauer: 5 Std. Aufstieg: 450m, Abstieg 1070m, Horizontaldistanz: 13 km.
Mittwoch, 31. Juli; T 4; Rifugio Castiglioni (1650m) - Passo della Rosa (2472m) - Geisspfadsee - Mässersee 2119m - Mässerchäller (1885m) - Grossi Twära - Litze Nacke - Fäld (1546m) Binn - Hotel Ofenhorn (1400m) -. Übernachten. Dauer 7 Std. Aufstieg 1070 m, Abstieg 1300 m, Horizontaldistanz ca. 14 km.
Donnerstag, 01. August;T 2; Binn (1400m) - Ze Binne (1346m) - Steimatta (1310m) -Bieu - Grumela - Ausserbinn (1305m) - Binnegga (1341m) - Trusera Suone bis Stockena - Ernen (1196m). Dauer 3.5 Std. Aufstieg 255 m, Abstieg 460 m, Horizontaldistanz 9 km. Bus nach Fiesch - MG-Bahn Andermatt - Disentis - Chur - Altstätten
Total hm / Zeiten / km Aufstiege 4700 hm, Abstiege 5110 hm, Horizontaldistanz: 71 km, reine Wanderzeit ca. 30 Stunden. Anreise mit: Bahn, Postauto Die Grenzwanderung Nr. 11 vom 27.7. bis 1.8.2024
Photos: Andreas, Heinz, Armin, Michael, Roland, Thomas, Jürg, Erika,








So 7. Juli 2024
Dammastock 3630 m (Ostrippe)
Gemütlicher Aufstieg in die Dammahütte am Sonntag. Leider hatte es noch Nebel, und der Berg liess sich nicht von der Hütte aus studieren aber Andrin (Hüttenwart) war extrem hilfreich und teilte sein Wissen mit einer solchen Motivation, wie ich sie noch nie auf einer SAC Hütte erlebt hatte. Nach einem kurzen Übungsblock rund um die Hütte folgte ein feiner Znacht, eine frühe Nachtruhe und eine kurze Nacht. Um 3:30 ging's los. Die Nacht war leider nicht klar, dafür wurden wir von einem wunderschönen Wolkenmeer belohnt bei Sonnenaufgang. Der Aufstieg bot spannende Kletterei bei schönem Wetter und obwohl wir die ersten waren, die diese Route in dieser Saison durchstiegen, konnten die Schneefelder / Wechten gut gemeistert werden. Der brüchige Fels und das blockige Gelände machten das Abseilen über die Route zu einer Herausforderung, worauf wir erst um 5 Uhr zurück bei der Hütte beim Sirup waren. Dank Shuttleservice von Christoph schafften es alle noch auf eine (letzte) Verbindung nach Hause.
Leitung: Kevin
Teilnehmende: Jessica, Jan, Christoph, Markus, Dominik, Elia
Tourenbericht: Gian-Marco








Do 4. Juli 2024
Höck - das Hundewesen der Alpinen Rettung Schweiz
Am gut besuchten Juli Höck durften wir nach den SAC Infos von Hans in die spannende Welt der Rettung eintauchen.
René Müller und Peter Schiess sind zwei Fachspezialisten Hund bei der Rettungskolonne. Vor Ort waren ihre zwei gut ausgebildeten und gehorsamen Labrador Vierbeiner. Sie erläuterten den Ablauf der aufwändigen Hundeausbildung bis zur Prüfung, welche es zu bestehen gilt. Peter und René nahmen uns mit vielen Fotos mit auf Rettungssuche mit dem Hund, auf Schnee sowie im Gelände.
Nach einer langen Fragerunde liessen wir den Abend gemütlich ausklingen.
Die Tourentätigkeit war aufgrund der vergangenen 10 Regenwochenenden eher schmal ausgefallen-Es kann nur noch besser werden;) Der Eiskurs auf der Diavolezza und die Kletterkurse in Oberriet wurden trotzdem erfolgreich Durchgeführt. Danke Dominik!
Vielen herzlichen Dank den zwei kompetenten Referenten inkl den vierbeinigen Begleitungen ;)


Sa 29. Jun. 2024
SAC Hüttenhüpfer mit Erika
Trotz den Gewittervorhersagen für Samstag und den nicht sehr guten Aussichten für Sonntag trafen wir uns am Samstag, 29.06.2024 am Bahnhof in Alstätten und wagten das Ungewisse! Mit der Bahn und dem Bus fuhren wir nach Wildhaus und liefen bis zur Talstation der Oberdorf-Sesselbahn! Statt den steilen Weg neben der Bahn hochzuwandern, liessen wir uns mit der Bahn bequem hochfahren und genehmigten uns dafür einen Halt in der Bergstation. Ein guter Entscheid, denn die Hitze war nicht ohne. Diese liess auch den Schweiss in Strömen auf dem steilen Weg zur Gamsalp fliessen. Ab und zu machte sich der Luft bemerbkbar und um jeden Luftzug waren wir froh. Von der Gamsalp aus umrundeten wir den Gamserrugg über den Sattel, bewunderten die herrlichen Alpenrosen und blauen Enziane und bestaunten auf dem Weiterweg die atemberaubende Landschaft auf dem Weg zur Nideri. Auf der Nideri angekommen, gönnten wir uns einen kleinen Halt und bestaunten den Himmel, welcher schwer zu deuten war: Saharastaub? Regenwolken? Aufziehendes Gewitter? Schnell machten wir uns auf den wiederum steilen Abstieg zur Lüsis und gönnten uns einen Einkehrhalt in der freundlichen Bergwirtschaft! Die Tschingla-Alp erreichten wir ohne den Regenschutz benutzen zu müssen und genossen es, am Ziel ohne Probleme angekommen zu sein! Die nächste grosse Herausforderung stellte sich uns: kein Fernseher und es stand doch das EM-Spiel Schweiz Italien auf dem Programm! Aber auch dieses Problem konnten wir lösen und bekamen das Spiel am Rande doch noch mit! Grosses Gelächter sorgte das Upgrade zwei unserer Mitwanderer! Aber darüber schweigt die Schreiberin und geniesst im Stillen die Sprüche, die gefallen sind, nochmals! Ein feiner Znach, der Sieg der Schweizer und ein grosszügiges Massenlager (unsere 2 Abtrünnige genossen eine Bico-Matratze mit Duvet...ohne Kommentar) rundeten einen schönen Hüttenabend ab. Da es am Donnerstag in den Churfirsten zünftig stürmte, einige Wege gesperrt und der Wetterbericht wirklich nicht berauschend war, entschieden wir uns nach einem wunderbaren Frühstücksbuffet mit frischem Zopf aus dem Holzofen für den direkten Abstieg nach Walenstadt. In Walenstadt angekommen, wagten ein paar Mutige den Sprung in den See oder zumindest mit den Füssen kurz rein und nach einem Einkehrhalt machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof und mit dem Zug wieder nach Hause! Es war ein wunderschönes Wochenende mit viel Gelächter, spannenden Diskusionen und einem absoluten Wetterglück. Vielen Dank für’s Mitkommen und für das Gelingen der Tour an Roland Städler, Helena Sonderegger, Mägi Hasler, Vera Lukàcs und Johanna Schraner! Es war toll mit Euch!

Fr 14. Jun. 2024
Bodensee-Lauf (Rebstein - Rorschach)
Die Wetterprognosen sind trocken, soweit so gut (dachten wir jedenfalls). Kurz vor dem Lauf ziehen ein Paar spontane Regenschauer über Rebstein... Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen und starten bei trockenem Wetter zu viert beim Dorfplatz Richtung St. Anton. Über die Fallstrasse gelangen wir in rund einer Stunde zu unserem höchsten Punkt der Tour, dem St. Anton. Die Wolken hängen tief, die Stimmung jedoch hoch. Wir joggen weiter in Richtung Heiden, grösstenteils abwärts. Flowig geht unser Trail Richtung Hängebrücke von Grub, welch spektakuläres Bauwerk. Nun gilt es noch die letzten Reserven für den schlussanstieg zum Rossbühel zu mobilisieren. Die Aussicht hier oben ist gewaltig. Von nun an geht es wirklich nur noch bergab nach Rorschach. Unsere Blicke schweifen über den See mit der schönen Abendstimmung. Nach 22km und 950hm erreichen wir müde aber glücklich das Hafenareal von Rorschach. Als erstes gönnen wir uns eine feine Glace;) Der Pegel vom Bodensee ist extrem hoch „Plappet voll“... Mit der Bahn gelangen wir bequem zurück in’s Rheintal – schön war’s ;)






So 9. Jun. 2024
Ochsenkopf 2285 m
Bergtour Ochsenkopf T4
Sonntag 9. Juni um 9.00 Uhr starten wir in Malbun FL zur Tour auf den Ochsenkopf. Laut Wetterbericht sollte es bis 14.00 Uhr nicht regnen. Bei bewölktem Himmel, aber guter Sicht schreiten wir dem ersten Ziel entgegen, dem Sareiserjoch, wo wir als einzigen Gäste einen Cafe geniessen.Da die Seilbahn den Betrieb erst eine Woche später aufnehmen, ist es wie ausgestorben. Nach einem kurzen Abstieg, führen uns einige Wegspuren und gelbe Punkte den steilen Anstieg T4 zum Grat der zum Ochsenkopf führt. Auf dem Grat angekommen sieht man den Gipfel, den wir um 11.00 Uhr erreichen, und nach einer kurzen Pause wieder verlassen,weil das Wetter etwas unsicher aussieht. Es ist ein steiler Abstieg in direkter Richtung zur Strasse die von Malbun auf das Mattaförkle führt. Auf dieser Strasse gehen wir zurück nach Malbun nach einer vierstündigen Wanderung in den Beinen.
Leider nur ein Teilnehmer und Tourenleiter
Erich Brülisauer
Bergtour Ochsenkopf T4
Sonntag 9. Jun ...
Sa 1. Jun. 2024
Eiskurs Diavolezza
Bergführer: Dominik Suntinger
Teilnehmende: Alessia, Vivien, Caroline, Lino, Rüdiger, Flavio, Angelika, Hansruedi, Christoph, Alexandra, Luca, Hendrik, Markus
Tourenbericht: Gian-Marco
Um ca 9:40 ist die Gruppe komplett auf der Bergstation der Diavolezza und es geht los: erst mal Kaffee, aber auch gleich schon in Gruppen ein Thema erarbeiten, um dieses dann den anderen Teilnehmern zu vermitteln. Draussen vor der Hütte wird zwischen schick angezogenen Touristen Spaltenrettung mit Flaschenzügen, alle Arten von relevanten Knoten (inklusive FB-Knoten), Verankerungen und Alpini-Abseiltechnik trainiert. Das Wetter ist zwar eher bedeckt, die Julisonne hat aber genügend Kraft für einige rote Köpfe zu sorgen. Beim Abendessen werden wir mit feiner Lasagne verwöhnt und von einem italienischen Polterabend beschallt, die uns trotz unserer interessierten Blicken nicht mal zum Bierpong eingeladen haben. Am Sonntag war eine grössere Tour ohne Ski kaum möglich, da der Schnee so tief und durchfeucht war, dass man regelmässig bis über die Knie einsank. Wir hatten aber noch mehr als genug zu lernen und haben eine kurze Runde gedreht und Gehen am kurzen Seil, Sprungseil, Selbstaufstieg, Gehen mit Steigeisen und Sichern am halblangen Seil angeschaut.
Abschliessend kann ich mich nur den Worten einer englischen Dame an der Talstation anschliessen: “I don’t know you, but im sure you did great things up there and for that I’m really proud of you!”








Di 21. Mai 2024
Kletterkurs 3/3
Wir durften 3 spannende, lehrreiche Kletterkurs Abende erleben. Themen waren unter anderem: Abseilen, dynamisches Sichern, Materialkentnisse, Mehrseillängen, Standplatzbau, umfädeln, Komando’s, … vielen Dank an Dominik für die lehrreichen Kurse.

Do 9. Mai 2024
Auffahrtslager JO
Die JO hat vier wunderbare Tage im Tessin Verbracht den Detaillierten Bericht findet ihr wie immer in den Bildern vor.








Do 2. Mai 2024
Höck - «öV-Touren Tipps und Trick»
Der Mai-Höck stand im Zeichen des nicht allseits beliebten ÖV. Drei sektionsinterne Experten versuchten, dem Publikum die Vorteile und Raffinessen der ÖV-Reisen näher zu bringen. Zum Start wurde die essenzielle Frage gestellt: Warum eigentlich Touren mit dem öV machen? Sie kann vielfältig beantwortet werden.
- Weil es Spass macht
- Weil es entschleunigend ist
- Weil man sich mit der ganzen Gruppe austauschen kann
- Weil man auch immer wieder andere (gleichgesinnte oder alte oder neue) Gspänli sieht
- Natürlich auch wegen der Umwelt
Das hört sich doch schon vielversprechend an. Gian-Marco stellt uns ein paar Überschreitungs-Touren mit unterschiedlichen Ausgangs- und Zielorten vor, wo die Vorteile des ÖV als Transportmittel definitiv bestätigt werden. Er führt eine Liste mit Angaben zu den entsprechenden Touren.
Im Anschluss verrät Ueli als ÖV-Liebhaber und -Kenner seine Tipps und Tricks, die bei der Planung und während der Tour berücksichtigt werden können.
Abschliessend hören wir von Hans Interessantes über die verschiedenen Apps, welche nahezu unumgänglich, dafür aber auch ein enormes Hilfsmittel sind.
Neben anderen Informationen aus dem Zentralvorstand wird nochmals auf das Bekleidungsangebot für Tourenleiter:innen hingewiesen. Es kann unter https://www.tourenleiter-chefdecourses.ch/ bestellt werden.
Wir freuen uns auf den nächsten Höck am 4. Juli 2024.

Sa 13. Apr. 2024
Frühjahrs-Skitour nach Verhältnissen
Tour auf das Stätzerhorn (Lenzerheide) 2574m
Datum: Samstag, 13.April 2024 / Ziel: Stätzerhorn 2574 m.ü.m. / Talort: Parapan- Proschieri Talstation 1489 m.ü.m.
Abmarsch um ca. 0700 Uhr Rückkehr um 1130 Uhr / Pausen: 1 x 1 5 Min. (ca. 2160m) , 1 x 5 Min (ca. 2500m), Gipfelrast 15 Min
Anreise mit: 1 Auto, , Abfahrt in Altstätten Platten Stark: 0545 Uhr
Tourenleiter: Peter Rosenberg,
Anzahl Teilnehmer: 5 Personen Helena, Martha, Arrmin, Michael
Route in Stichworten mit markanten Punkten und technischen Voraussetzungen:
Skitour kann mit Vorteil erst nach der Schliessung der Stätzerhornlifte gemacht werden. Start bei der Talstation Parpan-Proschieri, oder bei wenig Schnee in Valbella beim Restaurant Sartons. Die Tour führt hinauf zur Weggabelung auf 1780 m.ü.m, dann der Piste entlang zur Alp Stätz (1824). Hier können die verschiedensten Routen gewählt werden Entweder der blauen Täli Piste oder der schwarzen Stätzerhornpiste entlang oder auch n der mitte der beiden.Bei 2400 m.ü.m. nördlich der Bergstation unterhalb des nördlichen Mastes von den 2 Lawinensprengungsmasten in nordwestlicher hinauf zu einem markanten Felskopf traversieren, um diesen herum, und dann südwärts in eine Mulde einbiegen, welche in angenehmer Steigung ca.50 m unterhalb des Gipfels (je nach Wächte) auf den Grat führt. Abfahrt je nach Verhältnissen und Sonneneinstrahlung über die weiten Hänge hinunter zur Alp Stätz. Achtung bei wenig Schnee hat es im oberen Bereich des Stätzerhorns eher viele Steine. Das Stätzerhorn ist bei guten Schnee- und Sichtverhältnissen als leichte Skitour einzustufen. Ca. 3 Stunden Aufstieg. Da die Hänge nach Osten gerichtet sind, erhalten sie viel Sonne und deshalb ist es ratsam früh abzufahren.
Bericht von der 2024-Tour: Wir starten um 0545 Uhr bei klarem Himmel ab Altstätten, und starten in Proschieri um ca. 0700 Uhr. Die Schneedecke ist tragend durchgefroren aber nicht sehr hart, deshalb ohne Harscheisen. Der Himmel auf der Lenzerheide ist praktisch wolkenlos. Es hat wenig bis keinen Wind. Auf dem Gipfel empfängt uns eine herrliche Rundumsicht. Wir können zur Abfahrt etwas südlich vom Gipfel direkt in den Gipfelhang einbiegen, und von da an geht es bei fast perfekten Schneeverhältnissen über mehr oder weniger steile Hänge in mehreren Etappen hinunter bis nach Sartons. Da die Temperatur doch sehr warm ist, "rauscht" der Sulzschnee diesmal nicht, und im unteren Teil hat es manchmal etwas "Bremsschnee", aber im grossen und Ganzen ist es herrlich zu fahren. Um ca. 11.30 Uhr sind wieder beim Auto. Den Trinkhalt machen wir in Churwalden und um ca. 14.00 Uhr sind wieder alle wohlbehalten, und um ein schönes Tourenerlebnis reicher, im Rheintal zu Hause und können den warmen Frühlingstag geniessen.
Fotos: Martha Reichmuth




